Fr, 20. November, 11 Uhr: Ausstellungseröffnung „Das Glück in der Ferne“

Migration ist ein wesentlicher Teil der deutschen Geschichte. Unterschiedlichste Gründe bewegten besonders im 19. und 20. Jahrhundert auch Menschen aus dem Oldenburger Land, das „Glück in der Ferne“ zu suchen. Brake und Nordenham waren im 19. Jahrhundert wichtige Auswandererhäfen. Allein in den Jahren von 1853 bis 1859 traten von Brake aus etwa 31.500 Menschen die Fahrt nach Nordamerika an.

Auf anderen Kontinenten und fernen Ländern hofften die Menschen auf bessere Chancen und Lebensbedingungen. Manchen gelang es, ihre Hoffnungen zu verwirklichen, andere scheiterten in der „neuen Heimat“ und kehrten zurück.

Die Wanderausstellung der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V. wird am Freitag, 20. November um 11 Uhr mit den Kurator:innen Etta Bengen und Wolfgang Martens im Haus Borgstede & Becker eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Gefördert wird die Ausstellung von der LZO Stiftung Kunst und Kultur, der Bürgerstiftung Wesermarsch und der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen. Zu sehen ist Sie bis zum 24. Oktober 2027.