Di, 27. Oktober, 18 Uhr: SOS! Hilferuf auf hoher See

Wenn auf See ein Notruf abgesetzt wird, entscheiden Kommunikation und schnelle Hilfe oft über Leben und Tod. Wie sich die Technik hinter solchen Notrufen in den vergangenen 161 Jahren entwickelt hat, zeigt ein Vortrag im Schiffahrtsmuseum Unterweser.
Am Dienstag, 27. Oktober, um 18 Uhr geht es im Haus Borgstede & Becker um die Geschichte des Seenotmeldewesens – von den ersten Telegraphenverbindungen bis zum modernen Seefunk.
Eine besondere Verbindung gibt es dabei zwischen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und der heutigen International Telecommunication Union (ITU): Beide Organisationen wurden 1865 gegründet – der Internationale Telegraphenverein am 17. Mai in Paris, die DGzRS nur zwölf Tage später, am 29. Mai, in Kiel.
Der Vortrag zeigt anschaulich, wie Telegraphie, Telefonie und später die drahtlose Kommunikation für die Seenotrettung eingesetzt wurden und welche Technik heute zum Einsatz kommt. Auch das weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem GMDSS sowie die Arbeit bei Bremen Rescue Radio werden vorgestellt.

Die DGzRS feierte 2025 ihr 160-jähriges Bestehen. Ihr Jubiläum bietet damit zugleich einen Blick zurück auf die technischen Entwicklungen, die dafür sorgen, dass ein Hilferuf von See auch dort ankommt, wo er gebraucht wird.
Vortrag: Dienstag, 27. Oktober, 18 Uhr
Schiffahrtsmuseum Unterweser, Haus Borgstede & Becker
Eintritt: 9 Euro