Bereits zum zweiten Mal wurde das Schiffahrtsmuseum Unterweser mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet. Am 5. Februar überreichte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch in Hannover die Urkunde und die Plakette für den Zeitraum 2020 – 2026.

„Das Gütesiegel hat eine große Bedeutung für uns“, so Dr. Christine Keitsch. „Es bestätigt  nicht nur uns, sondern auch unseren Besucher*innen die Qualität unserer musealen Arbeit – angesichts unserer extrem schmalen finanziellen und personellen Ressourcen durchaus etwas, worauf wir sehr stolz sein können! Abgesehen davon wird diese Zertifizierung für die Zukunft eine zunehmende Rolle bei der Einwerbung von Drittmitteln spielen, auf die wir stark angewiesen sind.“

Das Museumsgütesiegel wird vom Museumsverband Niedersachsen und Bremen (MVNB) zusammen mit dem Land Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung verliehen. Es steht für Qualität, Innovation und Kundenorientierung und wird an Museen verliehen, die die Standards des Deutschen Museumsbundes in vorbildlicher Weise umsetzen.

Für die Bewerbung um das Gütesiegel hat sich das Schiffahrtsmuseum Unterweser mit allen drei Häusern einer intensiven Prüfung unterzogen. Das Gutachterteam vom Museumsverbund Niedersachsen und Bremen überprüfte sämtliche Arbeitsbereiche des Museums: Sammlungspflege, Ausstellungstätigkeit, Forschung, Museumspädagogik und Besucherservice, Pressearbeit, Finanzen und Verwaltung. Fachliche Beratung und Weiterbildungen unterstützten den über ein Jahr laufenden Prozess. Das Museumsgütesiegel wird jeweils für sieben Jahre verliehen. Nach Ablauf dieser Zeit muss sich das Museum für eine Rezertifizierung einer erneuten Evaluation unterziehen.